TikTok-Klon für Instagram

TikTok-Klon für Instagram

Immer mehr junge User strömen zu TikTok. Instagram reagiert und arbeitet an einem Klon, um den Trend zu stoppen und Nutzer zu sich zu holen. Laut den aktuellen App-Download-Daten von Sensor Tower hat TikTok im Juli zum Teil bereits mehr Downloads erreicht als Instagram. Über eine Milliarde Mal wurde die App bisher in 150 Ländern und in 75 Sprachen heruntergeladen – wenn man den Angaben des chinesischen Unternehmens ByteDance glaubt, zu dem die App seit gut zwei Jahren gehört. Die Plattform Social Media Today vermutet, dass TikTok derzeit rund 26 Millionen monatliche Nutzer hat, die im Durchschnitt 46 Minuten pro Tag damit online sind. Im Vergleich dazu: Instagram kam im Juli 2018 auf rund eine Milliarde Nutzer pro Monat.

Die aktuellen Zahlen dürften jedoch bei Instagram für ein wenig Nervosität gesorgt haben. Die Bloggerin und Entwicklerin Jane Manchun hat entdeckt, dass bei Instagram mit „Clips“ an einem neuen Feature gearbeitet wird. Mit dem Tool sollen Nutzer künftig verschiedene Videosegmente in einer einzigen Videostory zusammenfassen, diese mit Musik und unterschiedlichen Geschwindigkeiten hinterlegen können – Funktionen, die TikTok und Vorläufer musical.ly großgemacht haben.

Es erinnert ein wenig an die Implementierung von Instagram Storys. Snapchat hatte das Feature damals zuerst, und die Download-Zahlen schossen in die Höhe – bis Instagram das Tool schlicht und einfach kopierte. Mit der Installierung von „Clips“ soll nun offenbar die junge, kreative Szene zu Instagram geholt werden, die derzeit eher auf TikTok ihre Videos postet. Instagram geht es aber auch um die Inhalte, denn die speziell zusammengestellten Videoclips sind in der Form derzeit nur auf TikTok zu sehen und für viele neue User ein Grund, die App zu installieren. Zuletzt konnte man immer öfters auf TikTok erstellte Inhalte auf Instagram sehen. Künftig will man diese lieber selbst auf der eigenen Plattform generieren.

Interaktivität statt Unterbrechung: Umfragen, Augmented Reality & Playable Facebook Anzeigen

Interaktivität statt Unterbrechung: Umfragen, Augmented Reality & Playable Facebook Anzeigen

Marken und Unternehmen stehen immer neue Möglichkeiten zur Verfügung, um ihre Inhalte in sozialen Netzwerken interaktiv zu gestalten. Die Zeiten der Anschrei- und Unterbrecherwerbung sind vorbei und speziell auf Facebook und Instagram gibt es Mittel und Wege, um den Dialog und die Interaktion mit den Zielgruppen zu initiieren.

Neue Anzeigenformate für Facebook und Instagram setzen genau hier an und kombinieren interaktive Elemente, die wir aus Instagram Stories kennen, sowie neue Formate, die darauf ausgerichtet sind, in den Feeds aufzufallen und Menschen zu Interaktionen zu animieren.

Mit Interaktionen sind in diesem Fall aber keine Likes und Shares gemeint. Facebook hat jetzt drei neue Anzeigenformate vorgestellt, die sich klar von klassischen News Feed Anzeigen unterscheiden: Poll und Playable ADs für den Newsfeed und weitere Optionen von Augmented Reality ADs. Bei allen Anzeigen steht die mobile User Experience klar im Fokus. Nicht verwunderlich, immerhin werden bei Facebook 95 % aller Anzeigen mobil konsumiert (siehe oben ;)).

Interaktive Anzeigen bieten Möglichkeiten, die Marken mit altmodischer Unterbrecherwerbung nicht haben. Ein weiterer Vorteil der interaktiven Facebook und Instagram Anzeigenformate ist, dass sie nicht so leicht weggeklickt oder ausgeblendet werden. 60 % der Unternehmen nutzen bereits interaktive Elementen in ihren Instagram Stories. Mal mehr und mal weniger erfolgreich. Diese Interaktivität zahlt sich aber aus, da sie einerseits die Sichtbarkeit der Stories beeinflusst und zweitens die neue Form von Engagement darstellt.

Neben den beliebten Stickern für Instagram Stories, spielen auch AR Lenses eine immer wichtigere Rolle. In einer US-Umfrage gaben 63 % der Befragten an, dass sie schon einmal mit einem AR Filter einer Marke interagiert haben. Die neuen Anzeigenformate sollen spielerische Elemente, Interaktivität und die Erfüllung von Marketingzielen miteinander verbinden.

Hier die drei Formate in der Übersicht:

Facebook Anzeigen mit Umfragen (Poll ADs)
Die Poll ADs kombinieren die Vorteile von Videoanzeigen mit interaktiven Umfrageelementen. Durch die mit dem Video verknüpfte Umfrage steigert sich die Sichtbarkeit im Facebook News Feed im Vergleich zu anderen Inhalten. Die Anzeigen können mit den bekannten CTA Buttons kombiniert werden und Nutzer nach der Abstimmung beispielsweise auf eine Landing Page führen.

Faceboook Playable ADs
Playable ADs basieren auf HTML5 und erlauben Marken und Unternehmen viel kreativen Spielraum. Entwickler von mobile Games haben Playable ADs schon länger genutzt. Jetzt stehen sie allen Marken und Unternehmen zur Verfügung. Wie bei den Poll ADs können auch Playable ADs mit Landing Pages verknüpft werden. Anstatt einfach einen CTA Button anzuklicken, werden Nutzer spielerisch zu weiterführenden Informationen geführt.

Augmented Reality Anzeigen
Geht es um die Interaktionsmöglichkeiten, die User Experience und die Offline-Verknüpfung, sind AR ADs vielleicht das mobile Anzeigenformat der näheren Zukunft. Spannend ist bei AR Anzeigen, dass die Ergebnisse dazu einladen, sie mit Freunden zu teilen. So haben Augmented Reality Anzeigen eine hohe Sichtbarkeit im News Feed und eine soziale Komponente, die für zusätzliche Verbreitung sorgt.

Facebook hat drei Ziele von den interaktiven Anzeigenformaten besonders hervorgehoben:

Einladen: Lade Menschen dazu ein, sich mitzuteilen oder sich einer Herausforderung zu stellen und dabei Teil von etwas zu sein, das Spaß macht und die Zeit wert ist.

Anklang finden: Verwende Bilder, mit denen du auffällst, und stelle ausgehend von den Interessen und Motivationen deiner Zielgruppe eine Verbindung mit ihr her.

Belohnen: Belohne Menschen, die mit bedeutsamen Inhalten interagiert haben. Ganz gleich, ob diese Inhalte sie überraschen, begeistern, herausfordern oder dazu einladen, etwas Neues zu entdecken.

Hinzu kommt sicher der Vorteil, zumindest in der Anfangszeit, dass die Formate etwas Neues sind und im News Feed herausstechen. Des Weiteren passen sie zu der gesamten Entwicklung von sozialen Netzwerken. Sticker in Stories, der Hype um Gifs, AR Lenses und vertikale Videos.

Social Media Anzeigen: Facebook mit über 95 % mobile Impressions

Social Media Anzeigen: Facebook mit über 95 % mobile Impressions

95,1 % der erzielten Impressions von Facebook Anzeigen sind mobil. Facebook hat in den vergangenen Monaten und Jahren eindrucksvoll gezeigt, wie man die mobile Nutzung in den Fokus stellt. Mit Instagram, dem Messenger und WhatsApp kommen drei weitere mobile only Apps mit dazu. Wenn es also um Social Media Anzeigen geht, dann geht es auch immer mehr um einen „mobile only“ Ansatz, nicht mehr um mobile first.

Sicher investieren Unternehmen immer mehr in Story ADs. Über 60 % der investierten Budgets gehen aber immer noch an den Facebook News Feed. Die Größe (bezogen auf Nutzerzahlen) von Facebook und Instagram gleichen sich immer weiter an und bei der Nutzeraktivität hat Instagram Facebook schon lange hinter sich gelassen. Doch die Budgets bleiben vorerst zum Großteil bei Facebook. Auch auf Instagram gibt es ein klares Bild. 20 % der investierten Budgets werden in Feed Anzeigen investiert und Instagram Stories liegen noch unter der 10 % Marke. Das wird sich verschieben, aber es scheint noch etwas zu dauern.

Die Gründe für den doch noch relativ geringen Anteil von Story Anzeigen sind einerseits die nach wie vor sehr guten Ergebnisse bei Feed Kampagnen und Probleme, Anzeigen so zu gestalten, dass sie im Stories-Bereich gut performen. Wie sich die Verteilung der Budgets entwickeln wird, hat Facebook quasi direkt in der Hand. Ein paralleles Ausspielen (Automatic Placement) von Anzeigen auf Facebook, Instagram, in Feeds, Stories und weiteren Placements gibt es immer öfter. Die Resonanz auf die Anzeigen entscheidet dann darüber, welches Placement das meiste Budget bekommt.

Unternehmen macht aus seinen Spielzeugen Influencer – um Spielzeuge zu verkaufen

Unternehmen macht aus seinen Spielzeugen Influencer – um Spielzeuge zu verkaufen

Wer seine Produkte durch Influencer bekannt machen will, sucht sich normalerweise einfach die passende Person, schickt seine Produkte und zahlt bei reichweitenstarken Stars auch noch gutes Geld dafür. Die Macher des Spielzeugherstellers „Superplastic“ gehen einen anderen Weg: Sie machen einfach aus ihren Produkten Influencer mit Zehntausenden Fans. Innerhalb weniger Wochen hat “Superplastic” 100.000 Instagram-Follower für seine Spielzeug-Influencer gewonnen

Paul Budnitz ist ein Spielzeug-Veteran. 2002 gründet er das Unternehmen Kidrobot, das bis heute eigene Figuren, aber auch lizenzierte Spielzeuge von DC- (Joker, Batman, etc.), Marvel- oder Simpsons-Charakteren verkauft. Gleichzeitig will Budnitz schon immer mehr aus dem Spielzeug-Business herausholen. „Verschiedene Hollywood-Studios haben sich Lizenzen für unsere Charaktere gesichert“, erzählt er Variety. „Das Problem war, das nie etwas daraus gemacht wurde.“ Mit seinem neuen, 2017 gegründeten Unternehmen Superplastic nimmt Budnitz deshalb auch die Entertainment-Vermarktung in die eigene Hand. Er baut aus seinen Superplastic-Figuren „Guggimon“ und „Janky“ animierte Charaktere und erschafft aus ihnen virtuelle Influencer. „Unsere Charaktere leben ihr Leben auf Social Media“, sagt Budnitz. „Das ist, wie einen Film drehen, der niemals endet.“ Und für diesen Film hat er zehn Grafikdesigner eingestellt, die die Abenteuer von Guggimon und Janky animieren. Heraus kommen dann kurze Videosequenzen für Instagram oder Bilder mit den animierten Charakteren in ihrer animierten und auch der echten Welt.


Das Animations-Team verpasst den beiden in den Posts auf jeden Fall einen Influencer-Look: Guggimon zeigt seine Louis Vuitton-Tasche gern und trägt Balenciaga-Schuhe. Janky zeigt eine nur in seiner digitalen Welt existierende Zusammenarbeit zwischen Crocs und Off-White. Bisher scheinen das nur unbezahlte Erwähnungen von Marken zu sein, langfristig plane Budnitz aber auch die Reichweite auf den Plattformen zu monetarisieren – durch Lizenzierung der Charaktere an andere Brands und eben Influencer-Deals auf den Accounts der virtuellen Figuren. Echte Werbung machen Guggimon und Janky derzeit nur für Superplastic selbst – nicht nur, weil die beiden dort als Spielfiguren zu kaufen sind. In ersten Posts zeigen ihre Accounts jetzt auch andere Produkte von Superplastic und weisen auf Drops neuer Spielzeuge und T-Shirts hin. Ein kleiner Hype scheint durch die Social-Strategie um die Spielfiguren von Superplastic entstanden zu sein. Von den insgesamt 35 Spielzeugen im Online-Shop sind 29 ausverkauft – und das bei Preisen von meist 65 US-Dollar pro Figur (manche kosten bis zu 80 Dollar).

Tiktok launcht eine Selbstbuchungs-Plattform für Ads

Tiktok launcht eine Selbstbuchungs-Plattform für Ads

Kann sich die Social-Video-App Tiktok als Werbeplattform etablieren? Seit Anfang 2019 experimentiert das chinesische Betreiberunternehmen Bytedance mit der Werbevermarktung von Tiktok; zunächst über ein eigenes Sales-Team und über Agenturen. Nun ist vor wenigen Wochen in einigen Märkten offenbar eine Selbst-Buchungs-Plattform für Tiktok Ads gestartet, nach dem Modell von Google und Facebook. Das Tool ist bislang nur auf Einladung nutzbar.

Seit Anfang des Jahres experimentiert Tiktok mit der Werbevermarktung; Ende Januar veröffentlichte der US-Blog Digiday ein Pitchdeck mit dem das Unternehmen bei europäischen Agenturen um Spendings geworben haben soll. Im Februar gab es Gerüchte, laut denen Tiktok künftig die Buchung von Werbung mittels Selbstbuchungs-Tool auf Auktionsbasis anbieten will. Im Juni kündigten Bytedance-Mitarbeiter dann an, dass das Tool noch in diesem Jahr starten soll. Der Schritt ist wenig erstaunlich: Für die beiden großen Online-Marketing-Giganten Google und Facebook waren vergleichbare Selbstbuchungs-Tools auf Auktionsbasis entscheidend für ihren Aufstieg zu weltweiten Digital-Marketing-Schwergewichten.

Die Anmeldung ist aktuell nur auf Bewerbung möglich

Jüngst auf Youtube hochgeladene Videos vermitteln den Eindruck, dass Tiktoks Ad-Plattform mittlerweile in Ländern wie USA, Japan und Indien nutzbar ist. Wer sich aktuell von Deutschland aus auf Ads.Tiktok.com für Tiktoks Selbstbuchungs-Werbe-Tool anmelden möchte, kommt jedoch nicht weit: „Wir akzeptieren aktuell nur Direkt-Werbekunden aus bestimmten Ländern und Regionen. Bitte hinterlassen Sie ihre Kontaktdaten und wir melden uns“, heißt es auf der Seite.

Doch durchstöbert man ein wenig das Netz, stößt man auf Screenshots und Videos, die bereits einen relativ genauen Eindruck davon vermitteln, wie die Nutzungsoberfläche des Tools aussieht, und was mit diesem möglich ist. Alleine im für auch nicht angemeldete Nutzer zugänglichen Hilfebereich der Werbeplattform finden Interessierte viele Informationen über die Funktionsweise der Plattform, inklusive Screenshots.

Wie Kampagnen bei Tiktok organisiert sind

Die Architektur der Kampagnen, die Nutzer mit Tiktoks Selbstbuchungs-Tool erstellen können, ist identisch mit der beim Konkurrenten Facebook: Eine Kampagne ist in Anzeigengruppen unterteilt, zu denen wiederum jeweils mehrere Anzeigen gehören können. Sowieso erinnert Tiktoks Ad-Plattform in Vielem an Facebook. Beispielsweise zeigt Tiktok während der Kampagnen- und Anzeigenerstellung eine kompassartige Grafik, die angibt, ob die aktuell ausgewählte Zielgruppe zu groß, zu klein oder genau richtig ist.

Wie man Kampagnen anlegt, das Budget festlegt, die Zielgruppe definiert, und vieles mehr, wird hier im Detail beschrieben.

Facebook überlegt, Zahl der Likes auszublenden

Facebook überlegt, Zahl der Likes auszublenden

Facebook könnte schon bald die Anzahl der Likes unter Beiträgen im Newsfeed ausblenden. Ein entsprechender Test läuft schon seit einigen Wochen bei Instagram in mittlerweile sieben Ländern, darunter in Kanada und Brasilien. Dort werden derzeit statt der absoluten Like-Zahl nur einige Likes von Freunden angezeigt. Damit soll verhindert werden, dass sich Nutzer in einen ungesunden Wettbewerb hineinsteigern.

Die Zahl der Likes für Kommentare unter den Beiträgen wird weiter angezeigt. Möglicherweise könnte dies in einer möglichen offiziellen Testversion ebenfalls abgestellt werden. Dass Instagram seinen derzeit laufenden Test zum Ausblenden der Like-Anzahl auf weitere Länder ausgeweitet hat und auch Facebook ein solches Feature testet, deutet daraufhin, dass die Macher davon ausgehen, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen.

Der Wissenschaftler Ben Grosser von der University of Illinois hatte schon 2012 eine Browsererweiterung entwickelt, mit der die Zahl der Likes ausgeblendet wird. Studien zufolge kann die Nutzung von sozialen Medien die psychische Gesundheit beeinflussen. Das kann unter anderem zu Depressionen und Angstzuständen führen. Mit dem Ausblenden des Like-Zählers könnten Nutzer vor negativen Gefühlen bewahrt werden, die beim Vergleichen der Zahlen auftreten könnten, so die Idee von Facebook. Dafür ist das soziale Netzwerk offenbar bereit, ein mögliches Absinken des Engagements in Kauf zu nehmen.

What‘s Cooking auf Instagram: 5 Trends aus dem Bereich Essen und Trinken, die Marketer kennen müssen

What‘s Cooking auf Instagram: 5 Trends aus dem Bereich Essen und Trinken, die Marketer kennen müssen

Instagram ist ein beliebter Anlaufpunkt für Foodies. Bei Instagrammern aus Deutschland, die die Plattform nutzen, um ihren Interessen nachzugehen, ist das Thema Essen und Trinken sogar so beliebt, dass es noch vor Reisen, Musik und Mode steht. 42 % der Umfrageteilnehmer aus Deutschland geben an, dass sie auf Instagram ihrem Interesse an Essen und Trinken nachgehen. 62 % der befragten deutschen Verbraucher sagen, dass Instagram ein Ort ist, an dem man mit Marken interagieren kann.

Mit dieser dynamischen Community Schritt zu halten, kann allerdings eine echte Herausforderung sein. Aus diesem Grund hat Facebook gemeinsam mit der internationalen Unternehmensberatung Accenture und der Trendagentur Canvas 8 einen Bericht namens „Connected Consumption“ erstellt. In diesem Bericht werden fünf wichtige Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir die Generation #foodstagram zukünftig ansprechen können.

Der Bericht gibt Einblick in folgende Themen:

  • Neue und exklusive Verbraucher-Insights von Accenture
  • Die wichtigsten Trends im Bereich Essen und Trinken auf Instagram
  • Fallstudien von Lebensmittel- und Getränkemarken, die auf der Plattform Erfolge erzielen

Den ausführlichen Bericht gibt es hier zum Download.

Threads: neuer Angriff von Instagram auf Snapchat

Threads: neuer Angriff von Instagram auf Snapchat

Unter dem Namen Threads will Facebook eine neue Messaging-App auf den Markt bringen. Threads soll eine Art Begleit-App für Instagram werden, die Nutzern die Möglichkeit bietet, ihren Standort oder ihre Geschwindigkeit mit den für Instagram typischen Text-, Foto- oder Videobotschaften automatisch mit Freunden zu teilen. Aktuell wird die App intern bei Facebook getestet. Eine Funktion, die es so auch bei Snapchat gibt.

Wird die automatische Freigabe aktiviert, aktualisiert Threads regelmäßig den Status des Benutzers und die ausgewählte Liste der engen Freunde kann in Echtzeit sehen, wo der Nutzer sich aufhält. Vom Grundprinzip ähnelt Threads stark dem bereits in Instagram vorhandenen Messenger. Ausgerichtet ist Threads vor allem auf die Instagram-Liste der „engen Freunde“. Nachrichten von Freunden werden in einem zentralen Feed angezeigt. Ein grüner Punkt zeigt an, welche Freunde gerade in der App aktiv sind. Fotos und Videos können auch direkt in Threads aufgenommen und versendet werden.

Noch ist unklar, wann Threads gestartet werden könnte. Genauso ist es auch möglich, dass Facebook die Entwicklung des neuen Produkts beendet, bevor es an die Öffentlichkeit ausgeliefert wird. Dagegen spricht auf jeden Fall, dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg im März ankündigte, dass er die Zukunft seines Unternehmens im Private Messaging sieht. Genau diese Vision könnte er mit Threads in die Realität umsetzen.

Facebook Creator Studio: Instagram Posts und IGTV einplanen

Facebook Creator Studio: Instagram Posts und IGTV einplanen

Ab sofort ist es möglich als Unternehmen Instagram Beiträge (ja, auch Videos und Carousel Postings) vorab über das Facebook Creator Studio einzuplanen.

Es gibt aktuell 3 Voraussetzungen, um auf Instagram einen Post einplanen zu können:

  • Nur für Unternehmen
  • Connect zu Facebook
  • Die Funktion muss freigeschaltet sein

Das alles ist nötig, weil ihr die Funktion nicht in der Instagram App selbst findet, sondern auf Facebook. Aktuell auch nur am Desktop und nicht auf dem Smartphone.

Um den Instagram Beitrag einzuplanen, müsst ihr in eurem Business Manager das „Creator Studio“ öffnen. Im Post könnt ihr dann wie gewohnt den Text bestimmen, Hashtags hinzufügen, eine Location auswählen sowie Bilder oder Videos hochladen. Auch das Einplanen von IGTV Videos mit Vorschaupost im Feed ist über das Tool möglich.

Ganz unten rechts findet ihr dann den kleinen Haken mit dem ihr den Beitrag nicht einfach direkt veröffentlicht, sondern auch einplanen könnt. Stories sind weiterhin davon ausgeschlossen.

Automatischer Chat: Lead-Generierung mit dem neuen Facebook-Business-Feature

Automatischer Chat: Lead-Generierung mit dem neuen Facebook-Business-Feature

Die Generierung von Leads auf dem klassischen Weg funktioniert normalerweise wie folgt: Dem Unternehmen gelingt es, mit potenziellen Kunden zu interagieren (das kann etwa über Werbeanzeigen, Landingpages oder Facebook Lead Ads erfolgen). Dadurch wird das Interesse eines potenziellen Kunden an den Produkten oder Dienstleistungen geweckt. Da die Produkte oder Dienstleistungen in der Regel hochpreisig sind und der Kaufprozess mehrere Kontaktpunkte benötigt, ist das erste Ziel die Lead-Generierung. Das bedeutet, der potenzielle Kunde hinterlässt dem Werbetreibenden seine Kontaktdaten wie E-Mail und Telefonnummer für einen weiteren Dialog.

Nachdem Facebook bereits 2015 mit dem Launch der Lead Ads eine Möglichkeit geschaffen hat, mit der Werbetreibenden Leads generieren können, wurde jetzt in einem Beta-Launch eine weitere Option geschaffen. Der automatische Chat wie das Feature von Facebook genannt wird, ist die native Integration eines Chatbots zur Leadgenerierung innerhalb des Facebook Messengers. Der Chat kann sehr schnell aufgebaut werden und einfache Fragen nach dem Alter, der Position des Nutzers im Unternehmen oder weiteren Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer können in einer Unterhaltung abgefragt werden.

Vorteile gegenüber klassischen Lead Ads

Die positiven Effekte gegenüber klassischen Facebook Lead Ads sind folgende:

  • Mehr Personalisierung durch Dialog
  • Erhöhung des Volumens der Leads durch Ausspielen an neue Zielgruppen
  • Möglichkeit, Leads in ein CRM (Customer-Relationship-Management) zu überführen

Mehr Personalisierung durch Dialog

Im Vergleich zu klassischen Facebook Lead Ads, bei denen ein statisches Formular ausgefüllt werden muss, tritt der Nutzer beim automatischen Chat in einen Dialog mit dem Chatbot. Durch eine persönliche Begrüßung – „Hey Max Mustermann, wie kann ich dir heute helfen?“ – und die direkte Kommunikation mit dem Kunden entsteht mehr Nähe zum Unternehmen. Fragen des Kunden können über vordefinierte FAQ direkt beantwortet werden. Zudem können die Produkte und Dienstleistungen dynamisch an die Kundenbedürfnisse angepasst werden – dies ist bei einer statischen Lead Ad nicht möglich. Der naheliegende Vergleich ist ein kompetenter Experte im Geschäft, der den Kunden erst nach seinen Bedürfnissen fragt, um dann die passende Empfehlung auszusprechen.

Facebook hat zum automatischen Chat auch ein neues Kampagnenziel „Nachrichten“ veröffentlicht. Das ermöglicht es, auf Zielgruppen zu optimieren, die am wahrscheinlichsten mit dem Unternehmen via Messenger in Kontakt treten wollen. So können Unternehmen neue Zielgruppen erreichen und diese in Leads konvertieren.

Möglichkeit, CRM nach der Lead-Generierung zu betreiben

Lead ist nicht gleich Kunde. Nach der Lead-Generierung muss der Kontakt mit dem Nutzer möglichst schnell fortgeführt werden. Nur so kann aus dem Lead schnell und effizient ein Kunde werden. Dies wird normalerweise durch Vertriebsgespräche und E-Mail-Marketing erreicht. Es ist sinnvoll, da der Lead bereits im Messenger konvertiert wurde, den Dialog in diesem Medium fortzuführen. Terminerinnerungen, Erinnerungen für vertragliche Angelegenheiten und Updates über neue Produkte und Dienstleistungen können hier versendet werden.

Ein weiterer Vorteil des CRM über den Facebook Messenger ist die hohe Reichweite: Mit über 80 % Öffnungsraten und bis zu 25 % Klickraten erhöht man die Conversion-Rate von Lead zu Kunde um ein Vielfaches im Gegensatz zu herkömmlichen CRM-Methoden wie E-Mail-Marketing.